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Veranstaltungsarten

 

Blockveranstaltungen

Eine Blockveranstaltung ist eine Lehrveranstaltung, die in konzentrierter Form in einem kurzen zeitlichen Block abgehalten wird. Zum Beispiel bieten Universitäten oder vergleichbare Einrichtungen oft Blockveranstaltungen in den Semesterferien an, die dann wenige Tage oder Wochen dauernd gleichwertig sind mit Veranstaltungen, die über ein oder gar mehrere Semester laufen.

 

Kolloquium

Gespräch, Unterredung, insgesondere die wissenschaftliche Auseinandersetzung unter Leitung eines akademischen Lehrers; auch die Form der mündlichen Prüfung bei Abschlussarbeiten.
Zielgruppe: Bachelor- und Masterstudiengänge
Arbeitsaufwand: 90 Stunden
ECTS: 3 ECTS

 

Oberseminar

Lehrveranstaltung unter der Leitung von einer oder mehreren Dozenten, zu der Studenten durch eigene Arbeiten (z. B. Referate) beitragen müssen. Das Oberseminar ist eine Art der Lehrveranstaltung zur Einführung in das selbstständige wissenschaftliche Arbeiten mit Übungen, Diskussionen und Vorträgen der Studenten im Unterschied zur Vorlesung. Oberseminare werden als Spezialseminare über dem Hauptseminar angesiedelt.
Zielgruppe: Promotionsstudierende

 


Praktikum

Bei der Lehrveranstaltungsform Praktikum orientieren wir uns an der Verwendung des Begriffs in naturwissenschaftlichen Fächern. Die Veranstaltung dient zur praktischen Anwendung des Erlernten. In diesen Disziplinen werden in Praktika fachspezifische Methoden angewendet und Experimente und Messungen durchgeführt. Praktika dienen dem Erwerb fachbezogener praktischer und methodischer Fertigkeiten. Sie verlangen in erhöhtem Maße eine Eigentätigkeit der Studierenden.
Zielgruppe: Masterstudiengänge
Arbeitsaufwand: 180 Stunden
ECTS: 6 ECTS

 

Projekt - Bachelor

In Projektveranstaltungen sollen die Studierenden lernen, in Gruppen komplexe Probleme kritisch zu analysieren und gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Bei dieser Arbeit werden die im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten praktisch angewandt. Als offene und problembasierte Lehrform baut Projektarbeit auf starken Praxisbezug und die Förderung der Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit durch Teamarbeit auf. Durch die Bearbeitung von Projektaufgaben wird das Lernen an Hochschulen der Arbeitswelt näher gebracht: Eine authentische, selbstgewählte oder vorgegebene Aufgabenstellung wird im Team vollständig bearbeitet.
Ein Projekt ist eine wissenschaftliche Arbeit, die der Vorbereitung auf eine Abschlussarbeit dient. Projekte werden im Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben, können aber auch individuell mit einem Lehrstuhl vereinbart werden.
Zielgruppe: Bachelorstudiengänge
Arbeitsaufwand: 180 Stunden
ECTS: 6 ECTS

 

Projekt - Master

In Projektveranstaltungen sollen die Studierenden lernen, in Gruppen komplexe Probleme kritisch zu analysieren und gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Bei dieser Arbeit werden die im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten praktisch angewandt. Als offene und problembasierte Lehrform baut Projektarbeit auf starken Praxisbezug und die Förderung der Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit durch Teamarbeit auf. Durch die Bearbeitung von Projektaufgaben wird das Lernen an Hochschulen der Arbeitswelt näher gebracht: Eine authentische, selbstgewählte oder vorgegebene Aufgabenstellung wird im Team vollständig bearbeitet.
Ein Teamprojekt ist eine wissenschaftliche Arbeit, die der Vorbereitung auf eine Abschlussarbeit dient. Teamprojekte werden im Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben, können aber auch individuell mit einem Lehrstuhl vereinbart werden.
Zielgruppe: Masterstudiengänge Informatik
Arbeitsaufwand: 480 Stunden
ECTS: 16 ECTS

 

Proseminar

Die Lehrveranstaltungsform Proseminar sieht die Erarbeitung einfacher Inhalte zu einem einführenden Themengebiet vor. Dabei wird der Lehrstoff nicht von den Lehrenden aufbereitet und dargeboten, vielmehr erarbeiten sich die Studierenden die Inhalte selbständig und präsentieren diese in Form von Referaten. Im Anschluss an die Vorträge findet im allgemeinen eine Diskussion statt, die Raum für Reflexion und konstruktive Kritik bietet. Darüber hinaus ist meist die Abgabe einer schriftlichen Fassung der Ergebnisse in Form einer Hausarbeit im Anschluss an die Lehrveranstaltung vorgesehen. Die Lehrenden sollten im Proseminar die Rolle von Beratern und Moderatoren einnehmen. Lehrveranstaltung unter der Leitung von einer oder mehreren Dozenten, zu der Studenten durch eigene Arbeiten (z. B. Referate) beitragen müssen. Anders als im Falle der Vorlesung oder eines Hauptseminars muss der Dozent hierbei nicht habilitiert sein, sondern in der Regel genügt die Promotion, teils auch einfach ein abgeschlossenes Studium, um Proseminare geben zu können.
Zielgruppe: Bachelorstudiengänge
Arbeitsaufwand: 90 Stunden
ECTS: 3 ECTS

 

Ringvorlesung

Eine Ringvorlesung ist eine besondere Form der Vorlesung. Es handelt sich dabei um eine Vorlesungsreihe, bei der sich mehrere verschiedene Dozenten, meist aus verschiedenen Fachbereichen oder Hochschulen, zu einem bestimmten Thema äußern. Vorteil der Ringvorlesung ist die Vielfalt von Sichten über ein und dasselbe Themengebiet. Auch ist dies eine Möglichkeit, Referenten zu hören, die außerhalb des eigenen Fachgebietes angesiedelt sind. Sie ist von einem Kolloquium durch ihren etwas geringeren Anspruch abzugrenzen. Des Weiteren bezeichnet man eine Vorlesungsreihe, die über mehrere Semester läuft, aber keinen streng definierten Anfang hat, als Ringvorlesung. Der Vorteil ist, dass neue Semester jederzeit einsteigen können.

 

Seminar

Die Lehrveranstaltungsform Seminar sieht die Erarbeitung vertiefender Inhalte zu einem bestimmten Themengebiet vor. Dabei wird der Lehrstoff nicht von den Lehrenden aufbereitet und dargeboten, vielmehr erarbeiten sich die Studierenden die Inhalte selbständig und präsentieren diese in Form von Referaten. Im Anschluss an die Vorträge findet im allgemeinen eine Diskussion statt, die Raum für Reflexion und konstruktive Kritik bietet. Darüber hinaus ist meist die Abgabe einer schriftlichen Fassung der Ergebnisse in Form einer Hausarbeit im Anschluss an die Lehrveranstaltung vorgesehen. Die Lehrenden sollten im Seminar die Rolle von Beratern und Moderatoren einnehmen. Als Spezialisten im Themenbereich beraten sie die Studierenden bei der selbständigen Arbeit; als Moderatoren leiten sie die Diskussion und geben – wenn nötig – entsprechende Hintergrundinformationen.
Das Hauptseminar oder Seminar ist eine Art der Lehrveranstaltung zur Einführung in das selbstständige wissenschaftliche Arbeiten mit Übungen, Diskussionen und Vorträgen der Studenten im Unterschied zur Vorlesung.
Zielgruppe: Bachelor- und Masterstudiengänge
Arbeitsaufwand: 120 Stunden
ECTS: 4 ECTS

 

Übung/Praktische Übung/Tutorium

Übungen dienen dazu, den in der Vorlesung vermittelten Stoff einzuüben und anhand von Aufgaben zu vertiefen. Die Lehrveranstaltungsform versteht sich demnach als komplementäres Angebot zur Vorlesung. Inhalt und Aufbau der Übungen nehmen auf die praktischen Ziele des Studiums Rücksicht und zielen – zumindest teilweise – auf die Entwicklung berufsrelevanter Fähigkeiten und Kompetenzen ab. Übungen dienen weiterhin oftmals der Vorbereitung auf eine Klausur, in welcher der Wissenskanon des Gegenstandbereichs der Vorlesung abgefragt wird. Der Ablauf einer Übung kann unterschiedlich konzipiert werden. Häufig werden Aufgaben von den Lehrenden exemplarisch an der Tafel gelöst, oder aber die Studierenden bearbeiten die Aufgaben selbständig und holen bei Verständnisschwierigkeiten den Rat der anwesenden Betreuer ein.

 


Vorlesung

Vorlesungen sind Frontalunterricht, bei denen in einem Hörsaal mehrere Studierende einem Dozenten/einer Dozentin zuhören. Sie dient der Inhaltsvermittlung an einen ausgewählten Teilnehmerkreis (Studierende eines Fachsemesters). Der Dozent/Die Dozentin- als Experte in seinem Gegenstandsbereich - stellt den Studierenden den "state of the art" vor, also Grundstrukturen des Wissens und Könnens, um eine Grundlage für das weitere Lernen zu vermitteln bzw. was als Wissenskanon von den Absolventen erwartet wird.

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