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Zulassungskriterien zu Modulprüfungen

In jedem Modul können Studienleistungen gefordert werden, deren erfolgreiche Absolvierung als Zulassung zur Modulprüfung gilt. Diese Studienleistungen können z.B. aus der regelmäßigen Teilnahme an Veranstaltungen, aus Referaten, Testaten, Klausuren, Übungsblättern und Protokollen bestehen. Die Art und der Umfang für die Zulassung relevanter Studienleistungen werden im jeweils gültigen Modulhandbuch festgelegt und zusätzlich den Studierenden zu Beginn der zum Modul gehörenden Lehrveranstaltungen mitgeteilt.

Besteht ein Modul zum Beispiel aus Vorlesung und Übung, kann das erfolgreiche bestehen der Übung als  Zulassungskriterium für die Modulabschlussprüfung festgelegt werden.

 

Nichtzulassung zur Prüfung

Werden die geforderten Zulassungskriterien nicht erfüllt, darf der Studierende nicht an der Modulabschlussprüfung teilnehmen. Studierende, die die Zulassungskriterien eines Moduls nicht erfüllt haben, erhalten vom Prüfungsamt einen Nichtzulassungsbescheid. Eine Nichtzulassung ist somit kein Fehlversuch für die Prüfung sondern eine Zeitstrafe, da der Studierende die geforderten Kriterien erst wieder in einem Jahr erfüllen kann.

Beispiel Nichtzulassung:

  • Student A nimmt an der Vorlesung und der Übung zu Softwaretechnik / Software Engineering im Sommersemester teil.
  • Student A meldet sich im Juni zur Prüfung in Softwaretechnik / Software Engineering an und erhält eine "mit Vorbehalt zugelassen (unter Vorbehalt)", da er das Zulassungskriterium (bestandene Übung) noch nicht erfüllt hat.

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  • Der Dozent vermerkt Mitte Juli, dass Student A die Übung nicht bestanden (NB) hat.
  • Der Status der Prüfung ändert sich von "mit Vorbehalt zugelassen (unter Vorbehalt)" auf "keine Zulassung (fehlende Voraussetzungen)". Student A darf an der Prüfung nicht teilnehmen und wird hierüber vom Prüfungsamt per Nichtzulassungsbescheid schriftlich informiert. Er bekommt keinen Fehlversuch für die Prüfung, was bedeutet, dass er weiterhin alle Prüfungsversuche hat. Er kann diese jedoch erst wieder in einem Jahr anmelden, da erst dann die Übung wieder angeboten wird.

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Zulassung zur Prüfung

Hat ein Studierender die Zulassungskriterien erfüllt, wird er/sie zur Prüfung zugelassen.

Beispiel Zulassung:

  • Student B nimmt an der Vorlesung und der Übung zu Softwaretechnik / Software Engineering im Sommersemester teil.
  • Student B meldet sich im Juni zur Prüfung in Softwaretechnik / Software Engineering an und erhält eine "mit Vorbehalt zugelassen (unter Vorbehalt)", da er das Zulassungskriterium (bestandene Übung) noch nicht erfüllt hat.

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  • Der Dozent vermerkt Mitte Juli, dass Student A die Übung bestanden (BE) hat.
  • Der Status der Prüfung ändert sich von "Zulassung unter Vorbehalt" auf "zugelassen". Student B darf an der Prüfung teilnehmen.

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Sofern der Studierende die Prüfung in einem späteren Semester wiederholen muss, müssen die Zulassungskriterien nicht nochmals erbracht werden. Die Zulassung bleibt weiterhin bestehen.

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