Uni-Logo
Sie sind hier: Startseite Studium und Lehre Prüfungen Abschlussarbeiten Bachelorarbeit
Artikelaktionen

Bachelorarbeit

 

Zulassung zur Bachelorarbeit

  • Frühestens:
    Die Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit kann frühestens beginnen, wenn Sie die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt haben:
Fach
Zulassungskriterium
Informatik mindestens 110 ECTS-Punkte
Mikrosystemtechnik mindestens 110 ECTS-Punkte
Embedded Systems Engineering mindestens 110 ECTS-Punkte

 

Das Anmeldeformular ist nur im Prüfungsamt erhältlich und kann während der Öffnungszeiten abgeholt werden.

 

Themenfindung und Themenvergabe

In der Regel läuft der Prozess der Themenfindung so ab:

  • Der Student macht sich darüber Gedanken, welcher Bereichihn   im Rahmen seines Studiums besonders interessiert.
  • Im Rahmen einer ersten Recherche sollte geklärt werden, was für Arbeiten bereits zu dem Thema vorliegen und wo noch offene Fragen sind.
  • Dann sollte der Student sich für eine Frage entscheiden und versuchen sein Thema so weit wie möglich einzugrenzen und zu konkretisieren.
  • Als Nächstes muss er einen Dozenten seiner Hochschule von seinem Thema begeistern, sodass dieser einwilligt, den Studenten während seiner weiteren Erarbeitung des Themas zu betreuen. Der Dozent gibt Tipps zum Thema und kann am ehesten einschätzen, ob das Thema noch weiter eingegrenzt werden muss oder vielleicht zu eng gefasst ist.

Falls der Student selbst kein Thema für seine Bachelorarbeit findet, hat er natürlich immer auch die Möglichkeit sich direkt an einen Dozenten zu wenden, der ihm ein Thema vorschlägt oder erste Impulse liefern kann. Sollte sich auch hierdurch kein Thema finden lassen, kann sich der Student an den Prüfungsausschuss wenden.

Das ausgegebene Thema kann nur einmal und nur innerhalb der ersten zwei Wochen der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Ein neues Thema ist binnen vier Wochen zu stellen und auszugeben. Das bedeutet aber nicht, dass sich durch das neue Thema auch die Bearbeitungszeit automatisch verlängert. Sollten Sie also nach zwei Wochen das Thema zurückgeben, haben Sie nur noch 2 Monate und 2 Wochen Zeit für die Bearbeitung des neuen Themas.

 

Bachelorarbeit in einer Firma

Es gibt die Möglichkeit, eine Bachelorarbeit in einer externen Firma oder einem anderen Institut zu schreiben.
Gemäß der Prüfungsordnung muss die Arbeit von mindestens einem Prüfer der Technischen Fakultät bewertet werden. Externe Arbeiten müssen daher mit einer Professorin oder einem Professor der Technischen Fakultät abgestimmt werden. Abschlussarbeiten können nur von Prüfern bewertet werden. Eine Prüfungsbefugnis hat man durch sein Amt (Professor oder Privatdozent) oder durch Verleihung der Prüfungsbefugnis durch den Senat einer Universität. In Firmen haben nur wenig Personen eine Prüfungsbefugnis! Mikrosystemtechniker und Informatiker nach PO 2004 müssen daher einen zweiten Gutachter innerhalb der Fakultät finden.

 

Bachelorarbeit in einem der Fraunhofer-Institute

Selbstverständlich gibt es die Möglichkeit, eine Bachelorarbeit in einem der Fraunhofer-Institute zu schreiben.
Gemäß der Prüfungsordnung muss die Arbeit von mindestens einem Prüfer der Technischen Fakultät bewertet werden. Externe Arbeiten müssen daher mit einer Professorin oder einem Professor der Technischen Fakultät abgestimmt werden. Abschlussarbeiten können nur von Prüfern bewertet werden. Eine Prüfungsbefugnis hat man durch sein Amt (Professor oder Privatdozent) oder durch Verleihung der Prüfungsbefugnis durch den Senat einer Universität. In den Fraunhofer-Instituten haben daher lediglich Professoren eine Berechtigung, Abschlussarbeiten zu begutachten. Sprechen Sie einen der dortigen Professoren an, ob er die Begutachtung Ihrer Arbeit übernehmen kann.

 

Sprache

Zugelassene Sprachen sind Englisch oder Deutsch.
Wird die Arbeit in Englisch verfasst, muss sie als Anhang eine kurze Zusammenfassung in deutscher Sprache enthalten.

 

Bearbeitungszeit

Die Bearbeitungszeit einer Bachelorarbeit beträgt immer 3 Monate.

 

Erkrankung während der Bearbeitungszeit

Bei Krankheit muss der/die Studierende seine/ihre Erkrankung durch Vorlage eines ärztlichen Attestes nachweisen bzw. das entsprechende Formblatt vom Arzt ausgefüllt dem Prüfungsamt vorglegen.
Das Attest muss so schnell wie möglich beim Prüfungsamt abgegeben werden, insbesondere wenn die Krankheit unmittelbar mit dem Abgabedatum zusammenhängt. Das Prüfungsamt berechnet anhand der Krankheitstage die Unterbrechungszeit in der Bearbeitung und teilt dem Studierenden das neue Abgabedatum mit. Inhalt des ärztlichen Attestes muss die Beschreibung der gesundheitlichen Beeinträchtigung sein (etwa der Hinweis auf bestimmte Schmerzen) und insbesondere die Angabe der sich daraus ergebenden Behinderung für die konkrete Prüfungsleistung. Die genaue Bezeichnung der Krankheit ist zwar zweckmäßig, aber nicht entscheidend oder verpflichtend. Allerdings kann nach Lage der Dinge schon durch sie offensichtlich gemacht werden, dass die Leistungsfähigkeit des Prüflings erheblich beeinträchtigt ist (z.B. bei fiebriger Grippe). Der schlichte, nicht begründete Hinweis, dass der Prüfling "prüfungsunfähig" sei, entspricht diesen Anforderungen nicht. Völlig unzureichend sind in diesem Zusammenhang die häufig vorgelegten "Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen". Wenn der begründete Verdacht vorliegt, das Attest sei eine reine "Gefälligkeitsbescheinigung", kann darüber hinaus ein amtsärztliches Attest gefordert werden.

 

Beurlaubung während der Bearbeitungszeit

Sind Studierende aus wichtigem Grund verhindert, in einem Semester Lehrveranstaltungen zu besuchen, so können sie unter Vorlage des Urlaubsantrages und entsprechender Nachweise eine Beurlaubung beantragen.
Beurlaubte sind berechtigt, während einer Beurlaubung Prüfungen abzulegen, die nicht Teil einer Lehrveranstaltung sind. “Prüfungen” in diesem Sinne sind nicht die schriftlichen Abschlussarbeiten. Eine Beurlaubung ist daher nicht zulässig.

 

Verlängerung der Bearbeitungszeit

Die Bearbeitungszeit kann um maximal 6 Wochen verlängert werden. Eine Verlängerung kann verschiedene Gründe haben, in der Regel sind dies Krankheit (nachzuweisen mit Attest) oder technische Gründe. Die Verlängerung kann mit dem entsprechenden Formular bis spätestens 2 Wochen vor dem eigentlichen Abgabetermin beim Prüfungsausschuss beantragt werden. Später eingehende Anträge können aus organisatorischen Gründen nicht berücksichtigt werden. Die Zeit wird für den Umlauf an alle Prüfungsausschussmitglieder benötigt.

 

Abgabe der Abschlussarbeit

Das genaue Abgabedatum der Bachelorarbeit steht in der Anmeldebestätigung und in der Online-Leistungsübersicht. Fällt der Abgabetermin auf einen Sonnabend, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag, gilt der nächstfolgende Werktag.

Die Arbeit ist spätestens am letztmöglichen Abgabetag während der Sprechzeiten beim Prüfungsamt abzugeben. Sollte der Abgabetag auf einen Tag fallen, an dem das Prüfungsamt nicht geöffnet hat, können Sie die Arbeit in der Fakultätsbibliothek abgeben. Weitere Fragen können vom dortigen Personal allerdings nicht beantwortet werden.

Sie können uns die Arbeit auch mit einem Paketdienst zuschicken. Achten Sie jedoch darauf, dass der jeweilige Versandanbieter Ihnen garantiert, dass die Arbeit spätestens am Abgabetag geliefert wird.
 

Fach
Anzahl der festgebundenen Ausfertigungen
Informatik 2
Mikrosystemtechnik 3
Embedded Systems Engineering 2

 

Präsentation der Abschlussarbeit

Eine festgelegte Frist, bis wann die Präsentation zu erfolgen hat, gibt es nicht. Sie sollte aber nur wenige Tage nach Abgabe der Abschlussarbeit erfolgen, da die Bewertungszeit der Gutachter vom Datum der Präsentation abhängt. Der/Die Studierende ist verpflichtet, dem Prüfungsamt den Tag der Präsentation mitzuteilen. Folgendes ist zu beachten:

  • Die Präsentation erfolgt vor den/dem Prüfern/Prüferinnen und in Gegenwart eines Beisitzers/einer Beisitzerin als Gruppen- oder Einzelprüfung.
  • Die Präsentation der Bachelor-Arbeit ist in der Regel hochschulöffentlich, Ausnahmen genehmigt der Fachprüfungsausschuss. An der Beratung und Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse nehmen Gäste nicht teil.
  • Weitere Regelungen wie zum Beispiel Umfang und Dauer werden von den Gutachtern festgelegt.

 
 

Gutachter der Abschlussarbeit und Bewertung der Abschlussarbeit

Der Prüfungsausschuss bestellt die fachlich zuständigen Prüfer/innen.
Zur Begutachtung und Bewertung von Abschlussarbeiten sowie der Präsentation sind in der Regel nur Professorinnen und Professoren, Hochschul- oder Privatdozenten/-dozentinnen sowie diejenigen akademischen Mitarbeiter/innen befugt, denen die Prüfungsbefugnis übertragen wurde. Prüfer ist man somit durch sein Amt (Professor oder Privatdozent) oder wenn eine Prüfungsbefugnis übertragen wurde. Letzteres wird für Abschlussarbeiten jedoch nur im Einzelfall erteilt.

  • Die Bachelorarbeiten in den Fächern Informatik und Embedded Systems Engineering werden nur von einem Gutachter bewertet. Der Gutachter ist derjenige, der das Thema der Arbeit ausgegeben hat und er/sie muss Mitglied der Technischen Fakultät sein.
  • Bachelorarbeiten im Fach Mikrosystemtechnik werden von zwei Gutachtern bewertet.  
    Der erste Gutachter ist derjenige, der das Thema der Arbeit ausgegeben hat. Der zweite Gutachter wird auf Empfehlung des ersten Gutachters vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bestimmt. Mindestens einer der beiden Gutachter muss Mitglied der Technischen Fakultät sein.

 

Jeweils eines der abgegebenen festgebundenen Exemplare wird vom Prüfungsamt an den Gutachter weitergeleitet. Das Bewertungsverfahren dauert sechs Wochen. Bei Bachelorarbeiten, die von zwei Gutachtern bewertet werden, dürfen akademische Mitarbeiter ein Gutachten verfassen und unterschreiben und der jeweilige Prüfer (Professor oder Privatdozent) kennzeichnet durch seine Unterschrift, dass er das Gutachten gelesen und die Bewertung befürwortet (sogenannter Sichtvermerk).
Sind beide Bewertungen der Bachelorarbeit mindestens "ausreichend" (4,0), so ergibt sich die Bewertung aus dem arithmetischen Mittel der Einzelbewertungen. Sind beide Bewertungen der Bachelorarbeit nicht ausreichend, so ist die Bewertung der Bachelorarbeit nicht ausreichend. Andernfalls entscheidet der Prüfungsausschuss gegebenenfalls unter Hinzuziehung eines weiteren Gutachters über die endgültige Bewertung.

 

Plagiate bei schriftlichen Abschlussarbeiten

 

Stellen die Prüfenden fest, dass eine schriftliche Arbeit Passagen enthält, die wörtlich aus Büchern, Zeitschriften, Internet etc. ohne Quellenangaben übernommen wurden, gilt dies als Täuschungsversuch und ist als solcher dem Prüfungsamt unverzüglich nach Feststellung mitzuteilen. Die Arbeit wird mit "nicht bestanden" mit dem Grund "Täuschung" bewertet. Der betroffene Studierende erhält vom Prüfungsamt einen Bescheid, in welchem ihm das Nichtbestehen aufgrund von Täuschung mitgeteilt wird. 

 

Wiederholung der Abschlussarbeit

Eine Abschlussarbeit, die mit "nicht ausreichend" bewertet worden ist oder als nicht bestanden gilt, kann einmal wiederholt werden. Eine bestandene Abschlussarbeit kann nicht wiederholt werden.

Der Antrag auf Wiederholung muss spätestens zwei Monate nach Bestandskraft des Prüfungsbescheides eingereicht werden; bei Versäumnis dieser Frist erlischt der Prüfungsanspruch, es sei denn der/die Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten. Der/Die Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestimmt eine Frist, bis zu der durch den Kandidaten/die Kandidatin ein neues Thema vorgeschlagen werden kann und eine Ausgabe des Themas der Arbeit zu erfolgen hat. Sofern diese Frist nicht eingehalten wird, weist der/die Vorsitzende des Prüfungsausschusses innerhalb von zwei Wochen ein Thema zu und bestimmt den Zeitpunkt der Ausgabe.

   

Veröffentlichung der Abschlussarbeit

Bachelor- und Masterarbeiten werden vom Prüfungsamt im Sinne des Urheberrechts NICHT VERÖFFENTLICHT!

Eine entsprechender Sperrvermerk oder Hinweis in der Abschlussarbeit ist daher nicht notwendig!

Benutzerspezifische Werkzeuge