Uni-Logo
Sie sind hier: Startseite Forschung Habilitation
Artikelaktionen

Allgemeine Informationen zur Habilitation

Die Habilitation ist die Anerkennung einer besonderen Befähigung für Forschung und Lehre in einem bestimmten Fach oder Fachgebiet der Technischen Fakultät. Aufgrund der erfolgreichen Habilitation wird die Lehrbefugnis für ein bestimmtes wissenschaftliches Fach verliehen. Habilitationsfächer der Technischen Fakultät sind Informatik und Mikrosystemtechnik.

 

Habilitationsleistungen sind:

  1. Eine Habilitationsschrift oder wissenschaftliche Veröffentlichungen, aus denen die Eignung des Bewerbers zu der den Professoren aufgegebenen Forschungstätigkeit hervorgeht.
  2. Ein wissenschaftlicher Vortrag, der die Lehrbefähigung erkennen lässt, mit anschließender Aussprache. 
  3. Eine studiengangbezogene Lehrveranstaltung zum Nachweis der pädagogisch-didaktischen Eignung.

 

Weitere Informationen


Voraussetzungen

Der Bewerber muss einen Doktorgrad einer deutschen Universität oder einer gleichgestellten Hochschule oder einen gleichwertigen akademischen Grad einer ausländischen Hochschule besitzen.

 

Ablaufplan

Erste Schritte:

Bevor Sie das Habilitationsgesuch stellen, wenden Sie sich bitte an den Dekan der Technischen Fakultät.

 

Bevor das offizielle Habilitationsverfahren beginnt, halten Sie einen Vorstellungsvortrag, in dem Sie Ihr Arbeitsgebiet vorstellen. Dieser Vortrag ist nicht öffentlich und dauert ca. 45 Minuten. Nach diesem Vorstellungsvortrag können Sie Ihr Gesuch einreichen.

  • Habilitationsgesuch
    Das Habilitationsgesuch reichen Sie beim Vorsitzenden des Habilitationsausschuss (Dekan) ein.


Eine Vorlage für das Habilitationsgesuch finden Sie hier: Habilgesuch

 Folgende Unterlagen sind beizufügen:

  • Lebenslauf
  • Kopie der Promotionsurkunde
  • Habilitationsschrift ( 5-fach)
  • Verzeichnis der Publikationen
  • Verzeichnis der gehaltenen Lehrveranstaltungen
  • Versicherungen und Erklärungen gem. der Habilitationsordnung
  • drei Themenvorschläge für den wissenschaftlichen Vortrag gem. § 5 der Habilitationsordnung

Eröffnung des Habilitationsverfahren durch den Habilitationsausschuss und Bestellung der Gutachter. Der Habilitationsausschuss bestellt wenigstens 2 Professoren zur Begutachtung (wenigstens ein Professor davon muss auswärtig sein). Die Gutachter erstellen ihr Gutachten innerhalb von 2 Monaten mit der Empfehlung, ob die Habilitationsleistung angenommen oder abgelehnt  werden soll oder ob das Verfahren befristet ausgesetzt werden soll.

Die Gutachten, die Habilitationsschrift mit Lebenslauf und das Verzeichnis über wissenschaftliche Veröffentlichungen werden dem Habilitationsausschuss zur Kenntnis gegeben (mind. 2 höchstens 8 Wochen). In diesem Zeitraum sind Stellungnahmen möglich.

 Beschluss des Habilitationsausschusses über Anerkennung oder Ablehnung der schriftlichen Habilitationsleistung.

 

  • Mündliche Habilitationsleistung (§ 11)
    Der Habilitationsausschuss wählt hierzu eines der drei vorgeschlagenen Themen für den wiss. Vortrag aus. Der Vorsitzende teilt das Thema und den Termin des Vortrages wenigstens 3 Wochen vorher dem Bewerber mit.
    Unmittelbar nach Ende der Aussprache nach dem Vortrag beschließt  der Habilitationsausschuss über die Anerkennung oder Ablehnung der mündlichen Habilitationsleistung.
  • Nachweis pädagogisch-didaktischer Eignung (§12)
    Der Vorsitzende bestimmt (im Benehmen mit dem Bewerber) die studiengangbezogene Lehrveranstaltung und zeigt diese dem Habilitationsausschuss an oder Habilitationsausschuss kann den Nachweis als erbracht ansehen.
  • Vollzug der Habilitation
    Der Habilitationsausschuss beschließt über die Bezeichnung des Fachs. Der Vorsitzende informiert den Bewerber über das Ergebnis und den Rektor über die abgeschlossene Habilitation.
  • Verleihung der Lehrbefugnis
    durch Urkunde gem. § 20 Abs. 4

Der Habilitationsausschuss bestimmt diejenigen wiss. Fächer, auf welche sich die Lehrbefugnis erstreckt (Beschluss).

Benutzerspezifische Werkzeuge