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Cluster MicroTEC Südwest

Der Cluster „MicroTEC Südwest“

2007 wurde der Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ins Leben gerufen, um Deutschlands Position unter den führenden Technologienationen zu festigen und weiter auszubauen.

Der Cluster MicroTEC Südwest zählt zu den Gewinnern der 2. Wettbewerbsrunde und wird in den nächsten fünf Jahren Forschungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 80 Mio. Euro durchführen und erhält hierzu 40 Mio. Euro Förderung vom Bund. Der Spitzencluster-Wettbewerb gilt als Analogon zur Exzellenzinitiative der Universitäten, hat aber seinen Fokus auf die Anwendbarkeit der Forschung gerichtet.

Der branchenübergreifende Technologiecluster MicroTEC Südwest umfasst mehr als 330 baden-württembergische Universitäten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen auf dem Gebiet der Mikrosystemtechnik. Das Management des Cluster erfolgt durch den Verband Mikrosystemtechnik Baden-Württemberg e.V. (MST BW). Mit seinem Netzwerk aus Wissenschaft und Forschung entwickelt der Cluster innovative Produkte der Zukunft. Im Mittelpunkt steht eine Verbesserung der Lebensqualität und Sicherheit der Menschen durch Benutzerfreundlichkeit von Alltagsgeräten und einen schonenden Umgang mit der Umwelt.

Nachfolgend einige Projektbeispiele, in denen sich die Technische Fakultät mit dem Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) einbringt:

  • Im Projekt Smart Reagent Dosierung entwickelt das IMTEK (Prof. Zengerle) zusammen mit der Firma Roche Diagnostics und dem HSG-IMIT intelligente Reagenzienbehälter mit integrierter Dosierfunktion für die Laboranalytik.
  • Die IMTEK-Ausgründung BioFluidiX kooperiert innerhalb des Projektes PipeJet Tip mit der Wertheimer Firma Brand und entwickelt neue Pipettenspitzen, die es ermöglichen, den Nanoliter-Dosierbereich zu erschließen.
  • Zusammen mit drei mittelständischen Unternehmen entwickelt das IMTEK (Prof. Reindl) im Rahmen von SSI-ResoControl eine neue Generation drahtloser Sensoren für die Automatisierungstechnik. Technologische Basis bilden sog. Oberflächenwellensensoren, die mittels moderner Radartechnik über mehrere Meter abgefragt werden können.
  • Siliciumcarbid-Technologie für robuste Sensoren unter rauen Umgebungsbedingungen ist das Ziel eines IMTEK-Projektes (Prof. Wilde) zusammen mit der Robert Bosch GmbH, Centrotherm und dem Karlsruher Institut für Technologie. Erforscht werden hochtemperaturstabile Mikrosysteme, die direkt im Motor bzw. im Abgasstrang von Fahrzeugen eingesetzt werden können. Diese Sensoren sind für zukünftige Fahrzeuge mit geringem Schadstoffausstoß von größter Bedeutung, da damit Druck und Partikelgehalt direkt im Abgas gemessen werden können.
  • Im Projekt Mikroenergiequelle entwickelt das IMTEK (Prof. Reinecke) zusammen mit den Firmen Micronas und Thieme eine intelligente Stromversorgung auf Basis eines Mikrobausteins für die Versorgung mobiler Kleinstsysteme.


Mehr Informationen zum Cluster: www.microtec-suedwest.de

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